Was Frauen wirklich wollen


Franziska, eine sympathische »Hockenge­blie­bene«, findet in der Schnäppchenecke eines Möbelhauses nach langer Suche die passende Sitzgelegenheit, wobei das Publikum unfreiwillig zum Mitbewerber des Objekts der Begierde wird.
Die darauf folgenden, in Szenen dargestellten Schilderungen präsentieren Franziskas über die Jahre durchlebte Achterbahnfahrt der Gefühle auf der Suche nach dem Mann fürs Leben.
Den Anfang macht Gotthilf-Peter, der trotz seines romantischen Heiratsantrages vor dem Standesamt sitzen gelassen wurde, gefolgt von der Kontaktanzeigen-Bekanntschaft Rüdiger, der der Überzeugung ist, Frauen wollten nur »geheiratet werden und gele­gentlich guten Sex haben«.
Dazwischen geben die besten Freundinnen Birgit und Stefanie kluge Tipps und tolle Ratschläge bei der rich­tigen Vorgehensweise in Sachen »Mann«.
Doch auch vor Verkupplungsversuchen ist Franziska nicht sicher und trifft sich schließlich mit Heinrich, der nach Auffassung ihrer Mutter »eine tadellose Ver­gan­genheit und eine viel versprechende Zukunft« hat, für Franziska jedoch »seine Gegenwart unerträglich« ist.
Und so landet Franziska in der virtuellen Welt des Internets und deren »tollen Typen«, die eine große Anziehungskraft auf sie haben, so dass sie sich zu einem realen Treffen mit »Tiger« in einer Disco hinreißen lässt, dort aber recht bald erkennen muss, dass auch Bildschirme sehr geduldig sind.
Aus purer Verzweiflung verabredet sie sich mit ihrem Verflossenen Lorenz, doch auch hier stellt sie sehr schnell fest, dass er nach wie vor »nur mit seiner Hormonlanze denkt«.
Der in ihren Augen einzig verlässliche Gefährte scheint Piet zu sein, ihre aufblasbare, männliche Puppe – ohne »Gebamsel«! Als der sie schließlich eines Nachts im Traum zu der Erkenntnis bringt, dass sie selbst nicht weiß, was sie will, beginnt sie darüber nachzudenken, was sie von einem Mann eigentlich erwartet.
Und ein Happy End scheint für Franziska erst in Sicht, als sie erkennt, dass sie sich den »Mann ihrer Träume« nicht einmal selbst backen könnte …


BESETZUNG

Franziska: Sabine Misiorny
Alle Männer: Tom Müller


PRODUKTION

Premiere Kammertheater: 24. April 2015
Regie: Sabine Misiorny und Tom Müller


PRESSE

Misiorny und Müller stellten den Wiedererkennungseffekt in den Vordergrund ihres Bühnenstücks, und es funktionierte perfekt …
Remscheider General-Anzeiger

Ein Stück, welches nicht nur die Männer, sondern auch die Frauen »auf die Schüppe« nimmt, und zwar so treffend, dass Mann und Frau sich prima amüsieren …
Westfalenpost

Schön, dass Misiorny und Müller die Kunst der so witzig-frischen Beleuchtung der Dinge beherrschen …
Diepholzer Zeitung

Messerspitze Dialoge und scherenscharfe Konfron­tationen rechnen mit den selbst ernannten Frauen­verstehern ab …
coolibri

Das gesamte Stück ist ein Trommelfeuer aus Pointen, Gags und urkomischen Dialogen, die das Publikum an so manches Phänomen aus dem wahren Leben erinnern …
Stemweder Zeitung


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